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Europameisterschaft 2011 in Frankreich

Am Ende waren sich alle Deutschen und auch die anderen Nationen einig. Die Überraschungsmannschaft der Frauen war Deutschland. Zog man mit 2 Siegen und einer knappen Niederlage gegen Topfavorit Österreich ins Halbfinale ein, gab es dann leider am Sonntag zwei Niederlagen. Israel und anschl. im Spiel um Platz 3 auch Frankreich gewannen gegen das neu formierte und mit Verletzungspech angereiste deutsche Team, wobei gerade die Niederlage gegen Frankreich sehr knapp war. „Unsere Mädels haben ein perfektes Turnier gespielt und alles gegeben“, so das Fazit der Coaches und Teammanager am Ende des Tages,“wenn unsere Verletzten dabei gewesen wären und wir hier und da vielleicht etwas anders agiert hätten, wäre mehr drin gewesen. Am Ende fehlte auch etwas Glück.“ Mit den gleichen Vorraussetzungen war auch das Herrenteam angereist. Verletzungspech und Umstellungen in Offense und Defense wurden dennoch sofort kompensiert und auch die Deutschen Männer spielten ein starkes Turnier. Letzlich fehlte auch das nötige Glück um jeweils ins Finale einzuziehen.
„Ich habe an diesem Wochenende die zwei stärksten deutschen Mannschaften gesehen die es je gab“, so Chef-de-Mission und Teammanager Sebastian Schumacher,“ Spieler und insbesondere die Coaches haben hervorragende Arbeit geleistet. Nach nur 2 Trainingslagern haben beide Teams eine hervorragende EM gespielt, es sind zwei neue Flagteams entstanden, die auch neben dem Platz Zueinander gefunden haben und so ein Teamspirit habe ich noch nicht erlebt. Wie erhofft haben wir bei den Damen einen Riesenschritt nach vorne gemacht und die Herren haben die Lücke zu Österreich und Frankreich geschlossen, Italien überholt und die Dänen sind in Reichweite. Ich bin sehr, sehr stolz und nach Rücksprache mit allen 40 Personen der deutschen Delegation werden wir genau an dieser Stelle schon im Januar anfangen weiterzuarbeiten. Schon im nächsten Jahr werden wir noch stärkere Nationalmannschaften sehen. Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Deutschland zurück und ganz besonders möchte ich mich für die geleistete Arbeit bei Physio Antonio Cassala, sowie den Helfern peer Kümmel, Oliver Stubbe, Maximilian Groß, Stefan Hering und Moritz Dietel bedanken. Ohne diese Jungs hätten beide Teams niemals so erfolgreich spielen können. Gerade bei den katastrophalen Wetterbedingungen an beiden Tagen (10 Grad und Dauerregen) war diese Unterstützung sehr wichtig. Unsere unseren beiden deutschen Schiedsrichter Christian & Annette Freund, die am Samstag 5 und am Sonntag 3 Spiele am Stück auf dem Feld standen, gebührt die höchste Anerkennung für deren Leistung.“
Nach einer rauschenden Partynacht in Thonon mit den Nationen Great Britain, Italien und Dänemark, welche natürlich wieder von den Deutschen organisiert worden war, geht es heute für alle zurück nach Deutschland.

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